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Evangelische Kirchengemeinde Bieber
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Ich glaube,
dass Gott aus allem, auch aus dem Bösesten,
Gutes entstehen lassen kann und will.
Dafür braucht er Menschen, die sich
alle Dinge zum Besten dienen lassen.
Ich glaube,
dass Gott uns in jeder Notlage
soviel Widerstandkraft geben will,
wie wir brauchen.
Aber er gibt sie nicht im Voraus,
damit wir uns nicht auf uns selbst,
sondern allein auf ihn verlassen.
In solchem Glauben müsste alle Angst vor der Zukunft
überwunden sein.
Ich glaube,
dass auch unsere Fehler und Irrtümer nicht vergeblich sind,
und dass es Gott nicht schwerer ist mit ihnen fertig zu werden,
als mit unseren vermeintlichen Guttaten.
Ich glaube,
dass Gott kein zeitloses Fatum ist, sondern dass er
auf aufrichtige Gebete und verantwortliche Taten
wartet und antwortet.

Quelle:  Widerstand und Ergebung, DBW Band 8, Seite 30 f

„Der Mond ist aufgegangen“                auf dem eigenen Balkon oder im Garten

Um 19 Uhr lädt die Evangelische Kirche alle Menschen ein, gemeinsam „Der Mond ist aufgegangen“ zu singen oder zu musizieren – jeder und jede auf seinem Balkon oder im Garten. Denn Singen verbindet und tut gut.

Der Mond ist aufgegangen die goldnen Sternlein prangen
am Himmel hell und klar. Der Wald steht schwarz und schweiget,
und aus den Wiesen steiget der weiße Nebel wunderbar.

Wie ist die Welt so stille und in der Dämmrung Hülle
so traulich und so hold als eine stille Kammer,
wo ihr des Tages Jammer verschlafen und vergessen sollt.

Seht ihr den Mond dort stehen? Er ist nur halb zu sehen
und ist doch rund und schön. So sind wohl manche Sachen,
die wir getrost belachen, weil unsre Augen sie nicht sehn.

Wir stolzen Menschenkinder sind eitel arme Sünder
und wissen gar nicht viel. Wir spinnen Luftgespinste
und suchen viele Künste und kommen weiter von dem Ziel.

Gott, lass dein Heil uns schauen, auf nichts Vergänglichs trauen,
nicht Eitelkeit uns freun; lass uns einfältig werden
und vor dir hier auf Erden wie Kinder fromm und fröhlich sein.

Wollst endlich sonder Grämen aus dieser Welt uns nehmen
durch einen sanften Tod; und wenn du uns genommen,
lass uns in’ Himmel kommen, du unser Herr und unser Gott.

So legt euch denn, ihr Brüder, in Gottes Namen nieder;
kalt ist der Abendhauch. Verschon uns, Gott, mit Strafen
und lass uns ruhig schlafen. Und unsern kranken Nachbarn auch!

 

 

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Stand März 2020